Auflage der Tageszeitungen in den USA bricht weiter ein

Dienstag, 27. Oktober 2009
Das "Wall Street Journal" kann gegen den Trend zulegen
Das "Wall Street Journal" kann gegen den Trend zulegen
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USA Zeitungskrise New York Times WSJ Rupert Murdoch News Corp


Die Zeitungskrise in den USA verschärft sich. Im Halbjahr von April bis September brach die Auflage aller Zeitungen um 10,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein. Die wochentägliche Auflage aller 379 Tageszeitungen ist auf 30,4 Millionen Exemplare gesunken. Das geht aus den Zahlen des "Audit Bureau of Circulations" des US-Zeitungsverlegerverbandes hervor. "USA Today", bislang Spitzenreiter unter den US-amerikanischen Tageszeitungen, muss einen Auflagenrückgang von 17,1 Prozent auf 1,9 Millionen Exemplare hinnehmen. Die "New York Times" verliert 7,3 Prozent und kommt nur noch auf 928.000 Stück. Von den großen Zeitungen konnte nur das "Wall Street Journal" von Rupert Murdochs News Corp. gegen den Trend zulegen und stößt mit 2,02 Millionen Exemplaren den bisherigen Spitzenreiter "USA Today" vom Thron. Zu den wenigen Gewinnern gehören vor allem kleine regionale Tageszeitungen. dh
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