Audioeffekt: AS&S Radio und RMS legen Forschung zusammen

Freitag, 14. Juni 2013
Florian Ruckert, RMS, (l.) und Oliver Adrian, AS&S Radio
Florian Ruckert, RMS, (l.) und Oliver Adrian, AS&S Radio


Nach den TV-Vermarktern mit Wirkstoff TV tun sich nun auch die Radiovermarkter zusammen: AS&S Radio und RMS bündeln ihre Wirkungsforschung. Unter dem Markennamen Audioeffekt legen die beiden Konkurrenten gemeinsame Ansätze auf. Das Modul Sales Effekt soll die Abverkaufswirkung von Radiowerbung belegen, Brand Effekt die Auswirkungen auf die Markenwerte.
"Wir tun das, um uns im intermedialen Wettbewerb besser zu positionieren und die Stärken, die Radio hat, nachzuweisen", sagt Oliver Adrian, Geschäftsführer AS&S Radio, im Interview mit HORIZONT. Florian Ruckert, Vorsitzender der Geschäftsführung der RMS, ergänzt: "Wir wollen belegen, was Radio am besten kann, nämlich aktivieren." Auf der gemeinsamen Roadshow weren die beiden Vermarkterchef das neue Konzept vorstellen. Auftakt ist am 19. Juni in Hamburg, es folgen München (20. Juni), Düsseldorf (24. Juni ) und Frankfurt (27. Juni).

Unter der Marke Audioeffekt bündeln die Vermarkter die Forschung
Unter der Marke Audioeffekt bündeln die Vermarkter die Forschung
Bei Sales Effekt arbeiten die Vermarkter mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zusammen. In einem Single-Source-Ansatz werden über den GfK Consumer Scan mit seinen 30.000 Haushalten die Radionutzung und das Einkaufsverhalten ermittelt. "Darüber können wir sehr harte Abverkaufseffekte nachweisen wie Return on Investment und Sales Uplift, also den Mehrverkauf", erklärt Adrian. Die Forschung ist für Kunden aus dem Bereich Fast Moving Consumer Goods und Handel gedacht. Pro Jahr wollen AS&S Radio und RMS so 14 Cases umsetzen, die dann - unabhängig davon, welcher Vermarkter sie gemacht hat, vergleichbar sein.

Die Cases bei Brand Effekt werden in Zusammenarbeit mit TNS Emnid aufgesetzt. Hier planen RMS und AS&S Radio rund 30 Analysen im Jahr umzusetzen.

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Das Interview mit Oliver Adrian und Florian Ruckert lesen Sie in HORIZONT-Ausgabe 24/2013 vom 13. Juni 2013.

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Alle Ergebnisse sollen auf der gemeinsamen Plattform Audioeffekt.de veröffentlicht werden, je nach Kundenwunsch offen oder anonymisiert. "Wir legen Wert auf die Transparenz gegenüber Marktpartnern", sagt Ruckert und kündigt an, den Kundenverbänden OWM und OMG sowie einzelnen Agenturen einen tiefen Einblick in die Methodik von Audioeffekt gewähren zu wollen. pap
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