Arbeitsgruppe Euro stellt Leitlinien für Pressevertrieb auf

Montag, 04. Januar 1999

Die Arbeitsgruppe Euro, die aus Vertretern des Einzelhandels, des Bahnhofsbuchhandels, des Presse-Grosso und der Verlage des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger und des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger besteht, hat für die erste Phase der Einführung des Euro für den Bereich der Publikumszeitschriften einige Vorschläge für eine einheitliche Regelung erarbeitet: Danach soll der Umstellungszeitpunkt von Mark auf Euro einheitlich auf einen Termin möglichst nah an dem Datum der Einführung des Euro als Zahlungsmittel im Jahr 2002 festgelegt werden. Bis dahin sollte der gesamte Zahlungsverkehr grundsätzlich in Mark erfolgen. Der EAN-Pressecode bleibt in seiner Struktur erhalten. Neben dem Copy-Verkaufspreis (inklusive Mehrwertsteuer) in Mark bietet die Centrale für Coorganisation der Branche einen veränderten Pressecode mit neuen Präfixen an, bei denen der Preis in Euro angegeben wird. Damit der Einzelhandel seine Kunden mit der neuen Währung vertraut machen kann, sollten die Presseprodukte bereits vor der Umstellung auf den Euro mit beiden Währungen ausgezeichnet werden, wobei darauf zu achten sei, die Bargeldwährung deutlich hervorzuheben, um Kassierproblemezu vermeiden.
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