Apps: Jeder Vierte lädt Handy-Anwendungen herunter

Donnerstag, 18. November 2010
Mark Wächter, Fachgruppe Mobile im BVDW
Mark Wächter, Fachgruppe Mobile im BVDW

Im Alltag ist das Hypethema Apps noch lange nicht bei allen angekommen. Aber immerhin haben 28 Prozent der Handynutzer schon einmal eine mobile Applikation (App) heruntergeladen, 8 Prozent zählen derzeit zehn oder mehr Apps auf ihrem Mobiltelefon. Vor allem jüngere Handybesitzer nutzen die Angebote, zu denen täglich neue hinzukommen. Zu diesem Ergebnis kommt der "Mobile Consumer Briefing"-Report der Mobile Marketing Association (MMA), der mit Forschern von Lightspeed Research erarbeitet wurde. Die Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) ist die deutsche Sektion der MMA. Angesichts der kurzen Zeit, die es Apps erst gibt, ist Mark Wächter, Vorsitzender der Fachgruppe Mobile, überaus zufrieden mit den Ergebnissen der Befragung von 1.000 Teilnehmern im August. "Nutzwertige Apps sind der ideale Einstieg in die mobile Internetnutzung. Smartphone-User haben die Auswahl an tausenden von Apps für jeden erdenklichen Anwendungsfall", so Wächter. Das Fehlen eines Smartphones ist denn auch der Hauptgrund, den die Befragten angeben, die noch keine Apps nutzen.

Für die App-Anbieter hält die Erhebung jedoch auch unschöne Ergebnisse bereit: 82 Prozent der Befragten suchen nach kostenlosen Apps, weniger als ein Fünftel ist bereit, für die Angebote auch zu bezahlen. Als Erlösquelle bleibt somit erneut nur Werbung. 2011 könnte die durchschnittliche Zahl der heruntergeladenen Apps leicht sinken, denn 15 Prozent derer, die schon ein Smartphone haben, wollen weniger Apps beziehen. Dem gegenüber stehen 13,3 Prozent, die mehr Apps downloaden wollen. Kompensiert werden könnte diese Lücke durch eine steigende Smartphone-Verbreitung und damit mehr Nutzer. pap
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