Apple und Apps: Ungeliebte Zwischenstationen

Donnerstag, 16. September 2010
Yoc-Chef Dirk Kraus
Yoc-Chef Dirk Kraus
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Iphone-Bashing auf dem Mobil-Panel der Dmexco. Die AGOF Mobile Facts boten dafür die Vorlage. Denn die Studie rückt den Status des Kult-Handy zurecht. Unter den Top 4 Endgeräten platziert die AGOF Apple mit einem Marktanteil von 15,1 Prozent erst auf Platz 4. Vorne liegt ist Nokia mit 27,8 Prozent, dahinter Sony Ericsson mit 15,3 Prozent, gefolgt von Samsung mit 15,2 Prozent. Schon sieht Yoc-Chef Dirk Kraus das iPhone in zwei bis drei Jahren beim Status eines Liebhabergerätes. Klar ist: Werbungtreibende benötigen für die mobile Werbung den Massenmarkt. Und da ist die geschlossene Welt von Apple allein nicht genug und wenig praktikabel. Mobile Werbung dürfe man nicht allein auf Apple reduzieren, warnt denn auch Kraus. Das neues Werbesystem Yoc ad plus gibt es denn auch für Apple und Android. Auch Robert Bosch, Managing Director Sales bei Axel Springer, mag sich mit der App-Welt nicht so recht anfreunden: "Mittelfristig wird sich das Leben außerhalb der App abspielen." Die App wäre demnach nur ein kurzes Zwischenspiel der mobilen Evolution.

Stefanie Gauger, Brand-Chefin bei Otto
Stefanie Gauger, Brand-Chefin bei Otto
Werbungtreibenden wie Otto kommt es mobil ohnehin vor allem darauf an, Emotionalität zu vermitteln. Stefanie Gauger, Brand-Chefin beim Versender Otto, rückt daher Imagefaktoren in den Fokus.

Ob sie mobil auch verkaufen will? Die Frage bleibt noch unbeantwortet. Fest steht: über 50 Prozent des Umsatzes macht Otto inzwischen online. Und man mag hinzufügen, je mehr Menschen auch mobil im Web unterwegs sind, desto mehr dürften auch mobil shoppen. Bis dahin ist noch ein Mix gefragt. Den dicken Katalog gibt es ja auch noch. Auch wenn Gauger bei der Frage nach seiner Zukunft im ungefähren bliebt. Die Antwort hat Otto ohnehin schon gegeben. Mit Sonderkatalogen als App. ork
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