Apple meldet schwächelnde iPhone-Verkäufe / Rekordabsatz beim iPad

Mittwoch, 25. Juli 2012
Apple-CEO Tim Cook
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Es sind Bilanzzahlen, von denen andere Konsumelektronik-Hersteller nur träumen. Für Apple sind sie jedoch vergleichsweise schwach. Zu schaffen machen CEO Tim Cook die iPhones, deren Verkauf im dritten Quartal, das am 30. Juni endete, hinter den Erwartungen zurückblieb. Insgesamt verkaufte der Konzern 26 Millionen Stück. Das sind zwar 28 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, erwartet wurde aber ein Plus von bis zu 40 Prozent. Im Quartal zuvor fanden 35,1 Millionen iPhones einen neuen Besitzer. Rekordwerte beim iPad lassen Apple jedoch jubeln. Ein Grund für den sinkenden iPhone-Verkauf könnten die Gerüchte um die Version 5 sein. Einige Kunden wollen offenbar mit dem Kauf eines iPhones bis Oktober warten, dann soll das Gerät angeblich auf den Markt kommen. Im abgelaufenen Geschäftsquartal erzielte Apple einen Umsatz von 35 Milliarden US-Dollar (rund 29 Milliarden Euro), was einem Plus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Gewinn stieg um 21 Prozent auf 8,8 Milliarden US-Dollar.

Erfreuliches kann Apple bezüglich des iPads vermelden. Im zurückliegenden Quartal verkaufte das Unternehmen 17 Millionen seiner Tablet-PCs, das entspricht einem fetten Plus von 84 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Von seinen Macs setzte Apple 4 Millionen Stück ab (plus 2 Prozent), die Verkaufszahlen des iPods gingen dagegen um 10 Prozent zurück und liegen damit bei 6,8 Millionen Stück.

Für das kommende Quartal schraubte Apple seine Umsatzerwartung ein wenig nach unten. 34 Milliarden US-Dollar sollen am Ende herauskommen. Zudem rechnet Apple mit einem Milliardenschaden durch den Patentstreit mit Samsung. Hier hat Apple gerade vor dem Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf eine Niederlage einstecken müssen. jm
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