Apple lockt Platten-Labels in die Cloud

Freitag, 20. Mai 2011
Steve Jobs hat den Rückhalt der Plattfirmen
Steve Jobs hat den Rückhalt der Plattfirmen
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Nachdem Amazon und Google bereits einen Musikstreaming-Dienst in der Cloud vorgestellt haben, zieht nun Apple nach und hat dabei womöglich ein Ass im Ärmel. Steve Jobs hat den Rückhalt der Plattfirmen. Von einem Deal mit EMI berichten US-Medien. Verträge mit Universal Music und Sony Music würden verhandelt, heißt es. Bei den Cloud-Diensten laden Nutzer ihre Musik auf einen Server hoch und können diese auf beliebigen Geräten abspielen, ohne Musik auf einem PC oder Smartphone zu speichern. Weder Amazon noch Google haben offenbar für ihre Angebote neue Verträge mit der Musikindustrie abgeschlossen. Die Plattenfirmen vertreten die Ansicht, dass für Musikangebote in der Cloud neue Lizenzen bezahlt werden müssen.

Mit offiziellen Lizenzen der Musikindustrie könnte Apple zudem eine Reihe von Features liefern, die die Wettbewerber aus rechtlichen Gründen nicht bieten. Statt nur eigene Musik in die Cloud zu laden, und diese damit wie etwa bei Google zur virtuellen Festplatte zu machen, könnte Apple Musik auch direkt aus der Cloud bereitstellen. ork
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