Apple bringt iAd nach Europa

Dienstag, 16. November 2010
Apples iAd kommt nach Europa
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Bislang gab es iAd für mobile Werbung von Apple nur in den USA zu sehen. Jetzt soll das mit reichlich Vorschusslorbeeren versehene Format nach Europa kommen. Noch in dieser Woche geht es los, meldet die „Financial Times“. Zu den ersten iAd-Kunden in Europa gehören Marken wie Renault und Nestle. Der Europastart war mehrfach verschoben worden. Auch in den USA kämpfte iAd mit Problemen. Neben horrenden Einstiegspreisen von einer Million US-Dollar Mindestbudget für das neue Werbeformat, sorgte bei Werbekunden auch eine restriktive Freigabepolitik von Apple für Verdruss. So soll Adidas seinen 10 Millionen Dollar schweren Werbedeal mit Apples iAd gestoppt haben, weil sich das Unternehmen in Herzogenaurach nicht mit der restriktiven Kontrollpolitik von Apple abfinden wollte.

Die Werbeplattform iAd erlaubt auf iPhone und Co die direkt Einbindung von Werbung in Apps, die dort dann mit Videos und interaktiven Elementen anfgereichert werden können.

Ein ähnliches System bietet hierzulande bereits der Mobile-Marketing-Spezialist Yoc an. Yoc Ad Plus erlaubt entsprechende Werbeformate aber nicht nur auf Apple-Geräten, sondern auch auf Smartphones mit dem Betriebssystem Android. Yoc Ad Plus bietet Werbekunden eine Reihe interaktiver Kommunikationselemente: Das Spektrum reicht von Bildergalerien, Videos und 360-Grad Ansichten bis hin zur Integration von Couponing-Angeboten und Social Networking Tools. Zu den Startkunden zählte Wilkinson. ork
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