Anzeigenrückgang drückt Ergebnis von Madsack

Freitag, 05. Juli 2002

Die niedersächsische Verlagsgesellschaft Madsack verzeichnete im vergangenen Geschäftsjahr einen Rückgang des Konzern-Außenumsatzes von 514,3 auf 475,8 Millionen Euro. Der Konzern-Jahresüberschuss sank im Vergleich zum Jahr 2000 von 78,1 auf 54,7 Millionen Euro.

"In diesem Jahr ist mit einem weiteren Ergebnisrückgang zu rechnen", erklärt Friedhelm Haak, Vorsitzender der Geschäftsführung. Aufgrund der frühzeitigen Digitalisierung der Produktionsprozesse sei die Ertragskraft der Verlagsgruppe jedoch trotz Konjunkturkrise als gut zu bezeichnen. Da Madsack den "zahlreichen Versuchungen" widerstanden habe, in größerem Umfang Internet-Engagements auf dem neuen Markt einzugehen , gebe es im Gegensatz zu anderen Wettbewerbern keinen Abschreibungs- und Wertberichtigungsbedarf.

Künftig soll das Beteiligungsportfolio von Madsack ausgebaut werden. Haak: "Unternehmenswachstum ist auf Sicht nur noch über Marktanteilszukäufe zu sichern." In der Geschäftsbilanz 2001 haben die nichtkonsolidierten Beteiligungen im Hörfunk und Kabelmarketing ein Ergebnis von 10,6 Millionen Euro erzielt.
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