Anzeigenblätter: Nationale Vermarkter formieren sich

Mittwoch, 21. April 2010

Die überregionale Vermarktung kostenloser Wochenzeitungen kommt in Bewegung. Mit der Deutsche Anzeigenblatt Marketing GmbH & Co KG (DAM) bringen neun Verlage einen neuen Anbieter auf den Markt, der die überregionale Planung und Buchung von Anzeigenblättern in einem Unternehmen bündeln will. Werbekunden können so laut Kommanditgesellschaftsvertrag "bundesweit oder in großen Regionen" Anzeigen schalten und Prospekte distribuieren. Komplementärin der neuen Gesellschaft ist die in Essen ansässige DAM GmbH mit den Geschäftsführern Volker Pfitzenreuther und Helmut Lanio. Mit ihrem Angebot tritt die DAM in Konkurrenz zu Direktverteilern wie der Deutschen Post, TNT oder der Deutsche Prospekt Service. Auch die Tageszeitungen dürften die Initiative eher mit Argwohn betrachten.

Vor dem Start scheint die DAM jedoch intern mit Schwierigkeiten zu kämpfen: Über die konkrete Auftragsabwicklung herrscht offenbar Uneinigkeit. Auch in der Branche stößt die DAM auf Zurückhaltung: "Die neue Gesellschaft muss erst beweisen, dass sie im Tagesgeschäft funktioniert", so Wolfgang Schuldlos, Chef der Agentur Zenithmedia München. hor

Report "Anzeigenblätter"

Den kompletten Report zum Thema "Anzeigenblätter" können Sie hier im PDF-Format für 5,80 Euro (zuzüglich MwST) bestellen.


Der Report "Anzeigenblätter" in HORIZONT-Ausgabe 16/2010 geht neben der Neugründung der DAM auf folgende Themen ein:

Verlage: Optimismus trotz Umsatzminus.
Interview: BVDA-Chef Heiner Urhausen.
Internetauftritt: Branche sucht nach ertragsreichen Modellen.
Studie: Das Institut Allensbach untersucht lokale Welten.
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