Andrew Gowers plant asiatische Ausgabe der Financial Times

Freitag, 17. August 2001

Für seinen "Traumjob" hat sich Andrew Gowers, der am 1. Oktober in London die Leitung der "Financial Times" übernehmen wird, viel vorgenommen. Bereits im kommenden Jahr will er eine asiatische Ausgabe der Wirtschaftszeitung lancieren und im Laufe der kommenden Jahre die weltweite Auflage der "FT" von derzeit 500.000 auf 750.000 Exemplare steigern. Ebenfalls im kommenden Jahr soll der Internet-Auftritt der englischen Ausgabe komplett überarbeitet und Serviceangebote, wie die Vollrecherche im "FT"-Archiv, angereichert werden, wofür die Online-Abonnenten dann aber zahlen müssen.

Darüber hinaus initiierte Gowers bereits eine so genannte European Editors Conference, der alle Chefredakteure der europäischen "FT"-Gruppe angehören. Dazu gehören neben Gowers auch Nicolas Beytout, Chef des französischen Titels "Les Echos", Jésus Marquez, Chefredakteur der spanischen "Expansion", Lionel Barber, "FT European Edition" sowie die beiden Nachfolger Gowers' Christoph Keese und Wolfgang Münchau, die kommende Woche die Leitung der deutschen "FT" übernehmen werden. Die Editors Conference soll laut Gowers dem "Austausch von Ideen" dienen und ein Forum für mögliche Kooperationen zwischen den einzelnen Blättern liefern.
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