Anbieter und Nutzer vereinbaren Mediakonventionen für die Plakatplanung

Donnerstag, 23. Februar 2006

Unter dem Dach des Fachverbands Außenwerbung (FAW), Frankfurt, haben Nutzer und Anbieter von Plakatwerbung jetzt Mediakonventionen für die Planungspraxis verabschiedet. Berechnung und Darstellung von zentralen Leistungsparametern wie Reichweiten und Gross Rating Points (GRPs) werden damit auf eine einheitliche Basis gestellt. Damit soll die Planung von Plakatkampagnen für die Kunden einfacher und zugleich transparenter werden. Dazu soll die intermediale Vergleichbarkeit der Leistungswerte von Plakat mit denen anderer Medien verbessert werden.

Die Gruppe der Nutzer und Anbieter hat sich auf den G-Wert als Grundlage zur Berechnung von GRPs geeinigt. Der G-Wert bemisst die Leistung einer einzelnen Plakatstelle unter Berücksichtigung aller relevanten Passantenarten und -ströme; in die Leistungsermittlung fließen sowohl Passantenfrequenzen als auch Wahrnehmungsfaktoren ein. Dazu enthält er einen Wert für erinnerungswirksame Kontakte, den es in dieser Form für kein anderes Medium gibt. In einer empirischen Untersuchung wurde ein Faktor ermittelt, der die Umrechnung von Erinnerungskontakten in Blickkontakte erlaubt. Mit diesem rechnerischen Ausweis von Blickkontakten ist es, so der Verband, künftig möglich, die Leistung von Plakat auf dem Niveau der anderen Medien abzubilden. Dieser Faktor wird deshalb auch in die Berechnung der GRPs einbezogen. Eine Validierung dieser sogenannten "Blickkontaktstudie" ist für 2006 eingeplant. nr





Meist gelesen
stats