Analyse der Deutschen Bank setzt Pro Sieben Sat 1 unter Druck

Montag, 14. Juli 2008
Pro Sieben Sat 1 kommentiert den Bericht nicht
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ProSiebenSat.1 Finanzspritze Deutsche Bank SZ


Pro Sieben Sat 1 gerät finanziell offenbar unter Druck. Medienberichten zufolge könnte im Herbst eine Finanzspritze fällig werden, um die Banken ruhig zu stellen. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet von einer möglichen Kapitalerhöhung in Höhe von 400 Millionen Euro, allerdings ohne konkrete Quellen zu nennen. Vergangene Woche hatte die Deutsche Bank eine dreißigseitige Analyse vorgestellt. Das Ergebnis: Bei dem TV-Konzern brauen sich externe wie hausgemachte Probleme zu einem "perfect storm" zusammen, die Analysten der größten deutschen Bank raten Anlegern zu einem Verkauf der Aktie.

Dabei geht das Geldhaus allerdings von einer deutlich negativen Entwicklung der Werbekonjunktur aus. Die Analysten erwarten ein Minus von über sechs Prozent. Pro Sieben Sat 1 äußert sich offiziell nicht zu dem Papier. Laut "SZ" wird die Analyse innerhalb des Konzerns aber als "pechschwarz" zurückgewiesen. Die Bank gehe von falschen Voraussetzungen aus.
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