Amico gibt auf / Maxim bleibt auf Kurs

Montag, 11. Oktober 2004

Nach Gruner + Jahrs „Woman Shopping” und Bauers „Shop &Style” gibt ein weiterer Shopping-Guide auf. „Amico“ aus der Milchstraße war erst mit der Frühjahr/Sommer-Ausgabe vom Männermagazin zum Einkaufsführer umpositioniert worden. Jetzt verkündet der Hamburger Verlag eine mindestens einjährige Pause.

Mit der Neuausrichtung von „Amico“ zum Shopping-Guide sank auch der Copy-Preis von 2,50 Euro auf 1,80 Euro. Die März-Ausgabe verkaufte trotzdem nur 115 310 Stück - unwesentlich mehr als von der Startausgabe im Herbst 2003. Wie viel von der aktuellen, im September erschienenen Herbst/Winter-Ausgabe verkauft wurden, ist noch unklar. Das Heft dürfte jedoch -wie auch die anderen Einkaufsführer - Probleme im Käufermarkt gehabt haben.

Trotz der schlechten Nachrichten aus anderen Verlagen hält Axel Springer an seinen Plänen für einen Einkaufsführer unter der „Maxim“-Markenfamilie fest. Der Titel mit dem Arbeitstitel „Maxim Check“ soll voraussichtlich am 18. November an die Kioske kommen. „Im Gegensatz zu den Shopping-Guides erscheint ,Check' nur einmal im Jahr, und das zur richtigen Zeit: Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft“, sagt Verlagsleiter Robert Sandmann.

Das Themenspektrum reicht von Auto- und Motorrad-Präsentationen über Unterhaltungselektronik und Cocktail-Tipps, bis zu einer Promi-Rubrik, in der Prominente ihr Lieblingsspielzeug vorstellen. Mit dem „Big Pocket“-Format und modernem Layout will der Verlag den Ableger hochwertig positionieren. Der Umfang soll bei rund 164 Seiten liegen, eine ganze Seite 4c kostet 7000 Euro, die Druckauflage beträgt circa 100000 Stück. pap
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