Allianz und Dresdner Bank machen Advance Bank dicht

Dienstag, 04. Februar 2003

Eigentlich sollte die Advance Bank die dritte Vertriebssäule der Allianz werden. Stattdessen schließen Allianz und Dresdner Bank jetzt die gemeinsam übernommene Online-Tochter. Geplant sei die Integration von Advance Bank und Finanzplaner in ihren gemeinsamen Vertrieb, teilte der Finanzkonzern am heutigen Dienstag mit. Die klare Ausrichtung auf die Marken Allianz und Dresdner Bank stärke die Vertriebskraft und erhöhe die Effizienz, heißt es weiter.

Allein der Wegfall geplanter Investitionen in den weiteren Aufbau der Advance-Organisation ergebe ein Einsparpotenzial von 500 Millionen Euro. Fraglich ist nun, ob alle rund 900 Jobs der Advance Holding, die die Advance-Bank und Finanzplaner zusammenfasst, erhalten bleiben. Die übernommenen Mitarbeiter sollen sich neben der Akquisition von Neukunden auf die Betreuung der Kunden der Allianz Group konzentrieren. Die Kunden der Advance Bank sollen zur Dresdner Bank wechseln.
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