AdCount bringt Licht in das Online-Werbedunkel

Mittwoch, 28. April 1999
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Adcount Transparenz Spiegel-Verlag Christian Schlottau


Mehr Transparenz im Online-Werbemarkt verspricht der Quality Channel mit seinem jetzt vorgestellten Instrument AdCount. Damit will der Spiegel-Verlag ein den S+P-Werbestatistiken vergleichbares Instrument schaffen. Rückwirkend zum 1. Januar 1998 können sich die Nutzer von AdCount eine komplette Übersicht über Aktivitäten von Wettbewerbern oder ganzen Branchen verschaffen. Ausgewertet werden für das Jahr 1998 zunächst die Top 50 Online-Werbeträger, gemessen nach Page Impressions. Die Auswertung erfolgt wöchentlich. Möglich sind auch Wettbewerbsvergleiche beispielsweise zwischen einzelnen Werbungtreibenden oder Kampagnen entsprechend ihren jeweiligen Online-Werbeträgern. Erfaßt und ausgewertet wird die Präsenz eines Banners auf Homepage oder erster Unterebene. Nicht möglich ist die Erfassung der Umsätze. Nichtmitglieder des Quality Channels müssen für die Nutzung von AdCount eine monatliche Pauschale von 1500 Mark bezahlen. Aber, so Christian Schlottau, Leiter Anzeigenmarketing des Spiegel-Verlags, "dafür erhalten sie auch eine Datenanalyse, die kein anderer liefern kann."
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