Ad Specials boomen

Mittwoch, 23. März 2005

Print-Sonderwerbeformen wie Post-it's, ausklappbare Titelblätter oder Titel-Umhefter haben in den vergangenen Jahren kontinuierlich an Marktbedeutung gewonnen. Seit 1997 haben sich die Bruttowerbeinvestitionen für Ad Specials um 69 Prozent erhöht, während die Spendings für klassische Anzeigen lediglich um 10 Prozent steigen. Fazit: Jeder 13. Euro fließt heute in nichtklassische Werbung - Tendenz steigend. Dies geht aus der Dokumentation "Ad Specials in Publikumszeitschriften" von Medialogics - dem Strategic Resources Center der Düsseldorfer Mediaagentur Zenith Optimedia - hervor.

Den Grund für die Beliebtheit der Ad Specials sieht die Untersuchung in der besseren Erinnerungsleistung, der höheren Responsewerte und der hohen Auffälligkeit der Werbeform. Laut Medialogics werden die Ad Specials damit künftig noch mehr zu entscheidenden Wettbewerbsvorteilen, um sich von der Konkurrenz abzusetzen. Noch gibt es kein einheitliches Angebot der Verlage über die vielfältigen Möglichkeiten der Spezialanzeigen. Unterschiedliche technische Standards sowie lange Vorlaufzeiten wirken sich jedoch nachhaltig auf die Werbeform aus.

Ad Specials, so die Analyse, schlagen teuerer zu Buche als normale Anzeigen. Daher ist deren Spendinganteil überproportional im Vergleich zu den geschalteten Anzeigen: Während im Jahr 2000 rund 4,1 Milliarden Euro auf klassische Werbung entfielen, waren es im vergangenen Jahr nur noch 3,6 Milliarden. Parallel dazu kletterte der Anteil der Sonderwerbeformen von 184 auf 262 Millionen Euro. is
Meist gelesen
stats