Ad Effects 2012: Großformatige Werbung schafft sich Platz im Gedächtnis

Donnerstag, 13. Dezember 2012
Billboards schneiden in der aktuellen "Ad Effects"-Studie besonders gut ab
Billboards schneiden in der aktuellen "Ad Effects"-Studie besonders gut ab

Marken, für die mit Billboards und Video Ads geworben wird, bleiben besser im Gedächtnis als andere. Das ist das Ergebnis der Studie "Ad Effects", mit der der Digitalvermarkter Tomorrow Focus jährlich die Wirkung verschiedener Onlineformate im Hinblick auf Werbeerinnerung, Wahrnehmung und Aktivierung untersucht. Knapp 14 Prozent der insgesamt 3522 befragten Personen gaben an, sich an die beworbene Marke einer Kampagne zu erinnern. Überdurchschnittlich oft genannt werden in diesem Bereich das Billboard mit 19,2 Prozent und das Video Ad mit 17,3 Prozent, gefolgt vom Interstitial (15,8 Prozent) und dem Wallpaper (15,5 Prozent). Werden die Werbemittel den Probanden direkt vorgelegt, erinnert sich im Durchschnitt ein Fünftel. Den höchsten Wiedererkennungswert verzeichnet mit 26,2 Prozent das Banderole Ad, gefolgt vom Video Ad (23,6), Floor Ad (22,1) und dem Billboard (21,8).

Dabei gefällt die Werbung knapp einem Drittel auch richtig gut. Über 30 Prozent der Befragten vergaben die Noten "sehr gut" und "gut". Am besten schneidet erneut das Billboard ab. Laut der Studie fügt es sich am besten in die jeweilige Website ein und gefällt 20,3 Prozent der Befragten besser als sonstige Werbung im Internet. Auch in den Kategorien Innovation, Originalität, Auffälligkeit, Unterhaltungswert und Verständlichkeit liegt das Format vorne.

Das Billboard macht zudem 19,5 Prozent der Befragten neugierig auf das beworbene Produkt, 18 Prozent gaben außerdem an, mehr über das Produkt erfahren zu wollen. Besonders aktivierend wirken auch das Medium Rectangle (17,7 Prozent) und der Video Ad (16,8 Prozent). Für Sonja Knab, Head of Research bei Tomorrow Focus Media, beweisen die Studienergebnisse, dass großformatige Werbemittel nachhaltiger in den Köpfen der User haften bleiben. In puncto Gefallen würden aber die Standardwebformate im Vergleich zum Vorjahr besser abschneiden.

Für die Studie "Ad Effects" testeten die Marktforscher mittels einer Onsite-Befragung neun Formate: das Banderole Ad, das Billboard, das Floor Ad, das Interstitial, das Medium Rectangle, den Skyscraper, den Superbanner, das Video Ad und das Wallpaper. Zusätzlich gibt es in diesem Jahr Steckbriefe zu den untersuchten Formaten, in denen die Stärken und die Eignung für bestimmte Kampagnenziele dargestellt sind. Durch die erstmalige Verknüpfung von "Ad Effects" und "Mobile Ad Effects" lässt sich außerdem eine erfolgsversprechende Kombination an Online- und Mobile-Formaten ableiten. kl
Meist gelesen
stats