Achtstelliger Etat: Immowelt.de geht werblich in die Vollen

Montag, 03. September 2012
Immowelt wirbt unter anderem auf T-Online
Immowelt wirbt unter anderem auf T-Online

Im Kampf um die Vorherrschaft im Rubrikengeschäft geht Immowelt.de jetzt in die Offensive. Das Nürnberger Immobilienportal, an dem Holtzbrinck, WAZ und der Münchener Zeitungs-Verlag beteiligt sind, startet die nach eigenen Angaben größte Online-Kampagne seiner Geschichte. In den kommenden zwei Monaten will Immowelt.de ein achtstelliges Brutto-Mediavolumen in die Kommunikationsoffensive investieren. Mit mehr als einer halbe Milliarde Werbeeinblendungen will Immowelt im Kampagnenzeitraum 90 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland erreichen.

Die Aufmerkamkeit der Surfer ist dem Nürnberger Unternehmen schon wegen der ungewöhnlichen Formate gewiss. So werden zeitweise ganze Webseiten in die Firmenfarbe Gelb gefärbt. Zudem wird das Unternehmen bundesweit knallige, unkonventionelle Online-Anzeigen in aufmerksamkeitsstarken video-animierten, aber auch in klassischen Formaten schalten. Im Mittelpunkt stehen reichweitenstarke Portale wie T-Online.de, MSN.de, Web.de, Spiegel.de und Youtube.de. Außerdem ist Immowelt.de auf mehreren Hundert anderen Webseiten präsent. Die Motive sind an die Markenkampagne mit dem Slogan "Willkommen zu Hause" angelehnt, die von der Hamburger Kreativagentur Kolle Rebbe entwickelt wurde. Um Planung und Einkauf kümmert sich die Hamburger Online-Mediaagentur Performance Media.

Ulrich Gros
Ulrich Gros
"Ziel dieser millionenschweren Kampagne ist die weitere Stärkung der Marke immowelt.de", erläutert Ulrich Gros, Vorstand der Immowelt AG. "Zusätzlich rechnen wir mit einer markanten Steigerung der Online-Reichweite von immowelt.de, wovon vor allem die Immobilieninserenten unseres Portals maßgeblich profitieren."

Immowelt erreicht laut Comscore monatlich bis zu 3,8 Millionen Besucher. Mit bis zu 1,2 Millionen Immobilienangeboten pro Monat ist Immowelt laut Unternehmensangaben einer der führenden Online-Marktplätze für Wohnungen, Häuser und Gewerbeimmobilien. Wettbewerber sind unter anderem Immobilienscout24 (Deutsche Telekom) und Immonet.de (Axel Springer). mas
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