"Absolute Mehrheit": Das sind die ersten Gäste von Raabs Polit-Talk

Mittwoch, 07. November 2012
Stefan Raab wildert nun auch im Genre der Talkshows (Bild: Pro Sieben)
Stefan Raab wildert nun auch im Genre der Talkshows (Bild: Pro Sieben)


Am kommenden Sonntag ist es so weit, dann startet Stefan Raabs mit Spannung erwartete Talkshow "Absolute Mehrheit - Meinung muss sich wieder lohnen", bei der mehrere Berufspolitiker und ein politikinteressierter Bürger um die Gunst des Publikums buhlen. Am interessantesten war für viele natürlich die Frage, welche Politiker sich in die neue Sendung trauen würden. Nun hat Pro Sieben das Geheimnis gelüftet.
Die ersten Gäste in der ab 22.45 Uhr ausgestrahlten Live-Sendung werden Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU), der schleswig-holsteinische FDP-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Kubicki, der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion Thomas Oppermann sowie der stellvertretende Parteivorsitzende der Linken Jan van Aken sein. Die vier werden auf einen Teilnehmer ohne öffentliches Amt treffen, wenn es um die Themen Steuergerechtigkeit, Energiewende und soziale Netzwerke geht.

Mit "Absolute Mehrheit" will Raab einen Kontrapunkt zu anderen Talkshows setzen, bei denen der Zuschauer "nach der Show genauso schlau wie vorher" sei, so der TV-Entertainer. Und so funktioniert die Sendung: Die Runde diskutiert drei vorgegebene Themen, anschließend analysiert Raab mit Pro Sieben Sat 1-Nachrichtenchef Peter Limbourg die Debatte. Die Zuschauer dürfen unterdessen per Telefon und SMS abstimmen, welcher Teilnehmer die beste Figur gemacht hat. Der Gast mit den wenigsten Anrufen darf zwar in der im Anschluss ausgetragenen Finalrunde noch teilnehmern, hat aber keine Chance mehr auf den Hauptgewinn: 100.000 Euro. Diesen erhält der Talkgast, der mehr als 50 Prozent aller Anrufe - also die auch in der Politik bekannte absolute Mehrheit - auf sich vereinigt hat. Gewinnt keiner der Gäste, fließt die Summe in den Jackpot für die nächste Show.

In Raabs ersten Statements zu seiner neuen Sendung hatte es zunächst den Anschein, als wolle er in einen Relevanz-Wettstreit mit Günter Jauchs Sonntagstalk treten. Nun wird "Absolute Mehrheit" zwar im Anschluss daran ausgestrahlt; Raabs ursprünglicher Plan, die einzige relevante Talkshow im Privatfernsehen zu sein, hat jedoch nach wie vor Bestand. Besonders das junge Publikum, das dem Jauch-Talk nur mäßigen Zuspruch bereitet, haben die Macher im Blick. Limbourg: "Politische Themen können auch junge Menschen begeistern. Das wollen wir beweisen." ire
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