AWK bietet keine Megalights mehr an

Freitag, 03. Dezember 2004

Die AWK Außenwerbung bietet ihre Megalight-Standorte in 34 Großstädten künftig nur noch als Top Lux-Großflächen an. Nach einer AWK-internen Untersuchung ist die Medialeistung von Megalights im Wechslerbetrieb um bis zu 50 Prozent teurer als die angeleuchtete Großfläche (TopLux). "Das wollen wir unseren Kunden nicht länger zumuten", sagt AWK-Firmengründer Günter Freund.

Freund kritisiert die Blendwirkung auf den nicht entspiegelten Scheiben der Megalights sowie die nicht selten auftretenden, unansehnliche Falten in den laminierten Plakaten. Für den Kunden besonders nachteilig hält er aber die kurzen Standzeiten sowie ungerechte Wechselintervalle und unterschiedliche Standortqualitäten innerhalb der Netze: "Dadurch ist die tatsächliche Medialeistung für den Kunden kaum noch nachvollziehbar", begründet Freund den Ausstieg aus der Megalight-Vermarktung.

Ein weiteres Problem sieht AWK in den unverhältnismäßig hohen Energie-, Betriebs und Rüstkosten: "Allein Laminieren, Konfektionieren und Montage kosten rund 60 Euro pro Plakat", betont AWK-Geschäftsführer Joachim Kleinhans. Dies entspreche in vielen Netzen fast dem Preis von zwei Tagessätzen und das ohne entsprechende Medialeistung. nr
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