AWA First Class: Besserverdiener bevorzugen Nachrichtenmagazine

Freitag, 14. September 2007

Spitzenverdiener und Führungskräfte favorisieren weiterhin klassische Printtitel wie "Spiegel" und "Stern". Das ist das Ergebnis der aktuellen Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse (AWA) im Segment "First Class", für die 6,59 Millionen Personen ab 14 Jahre mit dem gesellschaftlich-wirtschaftlichen Status 1 befragt wurden. Das Nutzungsverhalten bei Printtiteln bleibt gemäß der AWA-Studie im Vergleich zum Vorjahr weitgehend konstant. Unangefochten ist der Status des "Spiegel" als Top-Infoquelle der First-Class-Zielgruppe. Mit einer Reichweite von 21,9 Prozent und 1,45 Millionen Lesern liegt das Magazin weiter unangefochten an der Spitze. Auf den Plätzen folgen der "Stern" (19,4 Prozent) und das Wissenschaftsmagazin "Geo" (16,2 Prozent).

Auffällige Unterschiede ergibt die AWA-Analyse im Hinblick auf die Lesegewohnheiten von Frauen und Männern. Während bei den Männern der "Spiegel" mit 25,1 Prozent Reichweite über 4 Prozentpunkte vor dem "Stern" liegt, favorisieren Frauen die G+J-Zeitschrift. So überflügelt der "Stern" mit 17,4 Prozent Reichweite ganz knapp den "Spiegel" (17,3 Prozent). Bei den Frauen stark vertreten sind Food & Living-Titel wie "Schöner Wohnen" (14,2 Prozent) und "Essen & Trinken" (11,7 Prozent). Männer fahren auf "Auto, Motor und Sport" (11,6 Prozent) und Wirtschaftstitel wie "Capital" und "Manager Magazin" ab. se

Chart: AWA First Class 2007
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