AS&S widerspricht Darstellung von Seven-One Media

Mittwoch, 30. Januar 2008
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Der Vermarkter ARD-Werbung Sales & Services (AS&S) widerspricht der Darstellung des privaten Konkurrenten Seven-One Media, Werbung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wäre verzichtbar. Der Vermarkter der Pro Sieben Sat 1 Group hatte eine Auswertung veröffentlicht, nach der gehobene Zielgruppen und Selektivseher im Privatfernsehen besser erreicht werden können als bei ARD und ZDF.

Die AS&S kritisiert vor allem die Methodik von Seven-One Media: "Seven-One Media hat wie bereits in früheren Untersuchungen die beiden öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF der viel größeren Gruppe von Privatsendern gegenüber gestellt." Die Auswertung von Seven-One umfasst insgesamt 18 private Sender. "Betrachtet man die Marktanteile der einzelnen Sender in den Top-Zielgruppen, sind ARD und ZDF am Vorabend die meistgenutzten Sender," so AS&S. Dies gelte auch für Selektivseher.

Somit sei auch die Werbeblockreichweite in den betreffenden Zielgruppen bei ARD und ZDF am höchsten. Die beiden öffentlich-rechtlichen Sender würden zusammen fast ebenso viele Zuschauer erreichen wie die sechs größten Privatsender. "Es würde für die Werbewirtschaft somit wesentlich teurer werden, dieselbe Zahl von Bruttokontakten bei gehobenen Zielgruppen allein mit Privatsendern zu generieren", so das Fazit der ARD-Werbung. Gehobene Zuschauersegmente wären ohne Werbemöglichkeiten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen für die Werbewirtschaft deutlich schwieriger und konstenintensiver zu erreichen.
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