AS&S gönnt sich ein Facelift

Freitag, 07. Juni 2013
Anzeige im neuen Corporate Design von AS&S
Anzeige im neuen Corporate Design von AS&S

Die Vermarktungsgesellschaft ARD-Werbung Sales & Services (AS&S) will sich künftig emotionaler präsentieren und hat ihren Markenauftritt überarbeitet. Bereits seit 2011 feilt die Frankfurter Agentur Saatchi & Saatchi am Image des Unternehmens. Jetzt sind die wesentlichen Schritte abgeschlossen und AS&S präsentiert sich künftig in einem harmonischeren Gesamtbild. Die einzelnen Gattungen Radio und TV traten bis dato mit separaten Kampagnen auf. Das soll zwar in Zukunft auch noch so sein, aber jetzt gibt es einige verbindende Elemente, die den Absender deutlicher erkennen lassen. Der blaue Fond und die Schrift wurden vereinheitlicht. Ebenso gibt es einen Balken als verbindendes Element. Diese Design-Richtlinien gelten auch für den Markenauftritt der Holding, die bei bestimmten medienpolitisch relevanten Themen eigene Anzeigen schaltet. Hier wird es künftig keine separaten Logos mehr für die Bereiche Radio und TV geben, sondern nur noch eine einheitliche Absenderkennung.

Ziel des neuen Corporate Designs sei es, mehr Leichtigkeit in den Auftritt zu bringen, erklärt AS&S-Sprecher Norbert Rüdell. "Wir wollten einen stärkeren integrativen Ansatz schaffen, der einen hohen Wiedererkennungswert bietet." Die überarbeiteten Anzeigen werden ab sofort geschaltet. Im Laufe des Jahres soll zudem die Homepage relauncht werden. Auch in den sozialen Netzwerken bekommt die Marke AS&S ein neues Outfit.

Die Frankfurter Agentur Saatchi & Saatchi sicherte sich das Mandat von AS&S vor knapp zwei Jahren und hat zunächst den Auftritt für die Gattung Radio modernisiert. Zuvor war die ebenfalls in Frankfurt ansässige Agentur Cucarachas für diesen Bereich verantwortlich. Die TV-Sparte wiederum wurde von Schitto Schmodde betreut. Dementsprechend unterschiedlich war seinerzeit die Bildsprache der beiden Abteilungen. Die jüngsten Veränderungen mögen auf den ersten Blick zwar nicht revolutionär erscheinen, und eine Lovemark wird Saatchi & Saatchi aus dem B-to-B-Kunden sicherlich auch nicht machen können. Aber für die Vermarktungsgesellschaft der Landesrundfunkgesellschaften ist es dennoch ein wichtiger Schritt in eine modernere Zukunft, in der immer weniger zwischen den einzelnen Mediengattungen unterschieden wird. bu
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