ARD will Gottschalk auf die Samstagabendbühne zurückholen

Donnerstag, 22. November 2012
Thomas Gottschalk soll wieder für die ARD auflaufen (Bild: ARD/Frank Zauritz)
Thomas Gottschalk soll wieder für die ARD auflaufen (Bild: ARD/Frank Zauritz)


Die Pläne der ARD, Thomas Gottschalk zurück auf die große Fernsehbühne zu holen, werden immer konkreter. Derzeit verhandelt die Sendeanstalt mit dem Entertainer über eine neue Show am Samstagabend. "Wir reden mit ihm über konkrete Pläne. Er soll wieder auf die Samstagabendbühne", sagte die ARD-Vorsitzende Monika Piel gegenüber dem "Stern".
Die Überlegungen speisen sich offenbar aus der Einsicht, dass Gottschalks Moderationsstil für eine lange und prominent platzierte Sendung am besten geeignet ist. Im Frühjahr war der blondgelockte Entertainer mit seiner ARD-Vorabendsendung "Gottschalk Live" noch krachend gescheitert. Gottschalk habe "vielleicht unterschätzt, dass man sich in einer so kurzen Sendung viel weniger ausleben kann als in einer großen Samstagabendshow", so Piel. Eine Kurzstrecke erfordere sehr viel Disziplin.

Im September war bekannt geworden, dass die ARD und Gottschalk an einem gemeinsamen Projekt arbeiten. Nach einem Treffen sagte WDR-Programmdirektorin Verena Kulenkampff, dass man sich über viele Ideen unterhalten habe. Und: "Nur so viel: Eine Castingshow wird es auf jeden Fall nicht." Hinter der erneuten Zusammenarbeit stehen offenbar auch die Bedingungen des Vertrags, den Gottschalk im Zuge seiner Vorabendshow mit der ARD geschlossen hat. Die "Bild" hatte gemutmaßt, dass der 62-Jährige im laufenden Jahr noch mindestens zwei 90-Minuten-Shows hätte moderieren müssen. Dazu sei es aufgrund von Gottschalks Wechsel auf einen Jurysessel bei der RTL-Castingshow "Das Supertalent" nicht mehr gekommen. ire
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