ARD wehrt sich gegen "Bild am Sonntag"-Bericht

Montag, 06. Dezember 2004

Die ARD weist den Vorwurf von "Bild am Sonntag" zurück, die ARD wende "miese Tricks" beim Vertragsabschluss mit Harald Schmidt für dessen neue Show im Ersten an. "BamS" hatte berichtet, dass statt des WDR die ARD-Tochter Degeto den Vertrag mit dem Unternehmen Kogel & Schmidt abgeschlossen habe, um den Vertrag nicht dem Verwaltungsrat zur Prüfung vorlegen zu müssen.

ARD-Sprecher Björn Staschen sagt, dabei handele es sich um "ein übliches Verfahren". Bereits in den 80er Jahren habe die Degeto Geschäfte für die ARD abgewickelt. Darüber hinaus würden die Gremien auch die Aufwendungen für Gemeinschaftsaktivitäten kontrollieren, wenn diese über einer Grenze für zustimmungspflichtige Ausgaben liegen. ps
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