ARD verlängert Vertrag von Programmdirektor Volker Herres

Mittwoch, 28. November 2012
Volker Herres bleibt weitere fünf Jahre Programmdirektor der ARD
Volker Herres bleibt weitere fünf Jahre Programmdirektor der ARD

Volker Herres bleibt bis Oktober 2018 Programmdirektor bei der ARD. Das haben die Intendanten der Sendeanstalt unter Billigung der Gremienvorsitzendenkonferenz beschlossen. Herres ist seit 2008 für das Programm des Ersten verantwortlich, sein Vertrag wäre im kommenden Jahr ausgelaufen. "Mit Volker Herres als Programmdirektor setzen wir für das ARD-Gemeinschaftsprogramm Das Erste weiterhin darauf, das öffentlich-rechtliche Profil zu schärfen und unser Publikum mit Qualität zu überzeugen. Dafür stehen die vielen imageprägenden Dokumentationen genauso wie unser umfangreiches und hochwertiges Informationsprogramm oder unsere fiktionalen und Unterhaltungsangebote", sagt die ARD-Vorsitzende Monika Piel.

Der Beschluss der Intendanten wurde von der Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) begrüßt. "Die Gremien werden Herrn Herres vor allem in seinen Bemühungen zur Verjüngung und Modernisierung des Ersten unterstützen, um die Kreativität und Innovationsfähigkeit des föderalen ARD-Verbundes zu stärken", so die GVK-Vorsitzende Ruth Hieronymi nach einem Gespräch mit Herres zur Programmstrategie des Ersten.

Insbesondere am hart umkämpften Vorabend war die ARD in diesem Jahr unter Druck geraten: Der Aufwendige Umbau der Programmstruktur mit Einführung des Krimi-Labels "Heiter bis Tödlich" brachte nicht den gewünschten Erfolg. Außerdem wird jedem noch das Gottschalk-Debakel in bester Erinnerung sein.

Auch die Verjüngung der Zuschauerstruktur steht seit vielen Monaten auf der Prioritätenliste der ARD - doch auch hier fehlten bislang durchschlagende Erfolge, weshalb sich innerhalb der Sendeanstalt immer wieder Kritik regte. Wie sich die ARD im Kampf um Marktanteile künftig aufstellen wird, erklärte Herres nun im Rahmen der ARD-Hauptversammlung: "Das Erste will seine Position als führender Content-Anbieter verteidigen, Orientierung in einer globalisierten Welt bieten und besonders die jüngeren Zuschauer für hochwertigen Journalismus, anspruchsvolle Fernsehfilme und Dokumentationen sowie für gute Unterhaltung begeistern", so Herres zu den Leitlinien 2013/14.  ire
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