ARD und RMS legen Radiotarife für 2001 vor

Montag, 18. September 2000

Mit Spannung hat die Branche die Reaktionen der Hörfunkvermarkter auf die deutlich gestiegenen Reichweiten dank der Methodenumstellung der Mediaanalyse auf telefonische Abfrage erwartet. Bei der ARD-Werbung Sales & Services ergibt sich in toto in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen eine Senkung des Tausendkontaktpreises um rund 10 Prozent, gleichzeitig steigt die Reichweite um 24 Prozent. So kosten derzeit 30 Sekunden in der ARD-Kombi No.1 im Schnitt 9041,67 Euro. 2001 liegt der Preis bei 9339,60 Euro. Das ist eine Steigerung um 3,3 Prozent bei einem Reichweitenplus in der werberelevanten Zielgruppe um 11,5 Prozent. Der Tausendkontaktpreis sinkt um 7,4 Prozent von 9,65 Euro auf 8,94 Euro. Deutlich ziehen die Preise in der Young&Fun City Kombi. 30 Sekunden werden im Durchschnitt 59,4 Prozent teurer und liegen jetzt bei 5075,70 Euro. Allerdings konnten die Sender in dieser Kombi auch deutlich ihre Reichweiten um 67,4 Prozent steigern. Dank dieses Anstiegs sinkt der Tausendkontaktpreis um 4,8 Prozent auf 5,80 Euro. Die privaten Radiosender im Portfolio von RMS konnten ein Leistungsplus von 36,7 Prozent insgesamt nachweisen. In der RMS Super Kombi kosten 30 Sekunden 18.733,75 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung um 18 Prozent, bei einem Reichweitenplus in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen um 40,6 Prozent. Der TKP fällt damit von 3,00 Euro auf 2,51 Euro. Bei RMS Young Stars kosteten 30 Sekunden bisher 736 Euro. 2001 steigen die Preise um 34,6 Prozent auf 990 Euro. Damit ergibt sich für das nächste Jahr ein TKP von 2,73 Euro im Vergleich zu 3,75 Euro im laufenden Jahr. Weitere Informationen gibt es unter www.rms.de und www.ard-werbung.de.
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