ARD rechnet bei höherer Besteuerung mit Gebührenanhebung

Montag, 22. Februar 1999

Auf die Forderung des Bundesrechnungshofs, das Besteuerungsverfahren von ARD und ZDF anzugleichen, erklärte ein Sprecher des ARD-Vorsitzenden Peter Voß, daß dies Auswirkungen auf die Höhe der Rundfunkgebühren zur Folge hätte. So würde eine höhere Besteuerung der Werbeeinnahmen nach Ansicht der ARD dazu führen, die Gebühren anheben zu müssen. Aus der Sicht des Rechnungshofs widerspricht die Praxis der ARD, die Werbeeinnahmen mit den dafür anfallenden Programmkosten zu verrechnen bevor sie versteuert werden, nicht den gesetzlichen Vorschriften. Das ZDF bezahlt auf seine Werbesendungen pauschal 6,7 Prozent Körperschaftssteuern.
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