ARD-Sender treiben weniger Geld von Schwarzsehern ein

Montag, 09. Juli 2012
Die ARD bekam 2011 weniger Geld von Schwarzsehern
Die ARD bekam 2011 weniger Geld von Schwarzsehern

Die Gebühren-Fahnder der neun ARD-Sender haben im vergangenen Jahr 5,5 Millionen Euro weniger Geld von Schwarzsehern und -hörern kassiert als im Jahr 2010. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, brachten die spontanen Hausbesuche der 1173 Gebührenbeauftragten 2011 lediglich 25,81 Millionen Euro ein. Das geht aus einer internen Statistik des Südwestrundfunks hervor. Auf der Suche nach illegalen Fernseh- und Radionutzern verzeichneten die Geldeintreiber im Sendegebiet des NDR mit 4,85 Millionen Euro den größten Erfolg. Besonders fleißig waren die Gebührenbeauftragten auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thürigen. 4,26 Millionen Euro konnten sie für die ARD-Sender einsammeln.

3,76 Millionen Euro zogen die Geldeintreiber aus dem Sendegebiet des WDR ein, gefolgt von SWR (3,65 Millionen Euro), BR (3,55 Millionen Euro), HR (2,89 Millionen Euro), RBB (2,64 Millionen Euro) und Radio Bremen (0,13 Millionen Euro). Im Sendebereich des SR war am wenigsten zu holen. Lediglich 0,08 Millionen Euro kassierten die Gebührenjäger im Saarland. hor
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