ARD-Gemeinschaftsredaktion soll Unterhaltungsformate stärken

Mittwoch, 17. September 2003

Die ARD hat eine zentrale Gemeinschaftsredaktion Unterhaltung ins Leben gerufen, die ab 1. Januar 2004 neue Showkonzepte für die Hauptabendtermine am Montag, Donnerstag und Samstag entwickeln wird. Das beschlossen die ARD-Intendanten in Dresden. Hinter der Initiative steht ARD-Programmdirektor Günter Struve, der aus dem Material der Anstalten ein schlagkräftiges Programm zusammensetzen muss.

Der Etat der neuen Gemeinschaftsredaktion von 62 Millionen Euro soll sich aus den bisher in den zehn ARD-Sendern für diese Plätze vorgehaltenen Mitteln speisen. "Im Bereich der Information ist die ARD traditionell stark, ebenso zum Beispiel in der fiktionalen Unterhaltung", sagte der ARD-Vorsitzende Jobst Plog. "Im Show- Bereich hingegen haben wir an Strahlkraft verloren." Nach Struves Aussage soll das Repertoire von Volksmusik über Spielshows bis hin zu Real-Life-Formaten reichen. Container-Shows seien ausgeschlossen, betonte Struve. nr
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