AOL-Deal pusht Viva in die Gewinnzone

Mittwoch, 26. März 2003

Viva Media hat im Geschäftsjahr 2002 den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag im vergangenen Jahr bei 30 Millionen Euro. Für 2001 gibt das Unternehmen ein Pro-Forma-Ergebnis von minus 13,5 Millionen Euro an. Ein wesentlicher Grund für das positive Ergebnis ist der Verkauf von 49 Prozent der Viva-Media-Anteile an AOL Time Warner, der 30 Millionen Euro in die Kassen der Kölner gespült hat. Der Umsatz ist mit 113 Millionen Euro nahezu stabil geblieben. Das börsennotierte Unternehmen kündigte an, den Popkomm-Veranstalter Musik Komm übernehmen zu wollen. Gleichzeitig soll mit Viva Media Enterprises ein drittes Geschäftsfeld gegründet werden, das alle Markenlizenzgeschäfte - Merchandising, Lisensing und Event-Management - bündelt. Die Viva-Media-Vorstände Jörg Grabosch und Christian Gisy ziehen in die Viva-Fernsehen-Geschäftsführung ein. ra
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