AOL-Beschwerde: Verfahren gegen Deutsche Telekom eröffnet

Dienstag, 20. April 1999

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat ein förmliches Verfahren gegen die Deutsche Telekom wegen ihrer Online-Gebühren eingeleitet. Damit kommt die Behörde einer Beschwerde des Online-Konkurrenten AOL nach, der sich durch den Minutenpreis der Telekom-Tochter T-Online benachteiligt sieht. Laut AOL subventioniert der Ex-Monopolist T-Online, indem er Leistungen zu nicht kostendeckenden Preisen anbiete. Während der T-Online-Minutenpreis 3 Pfennig Nutzungs- und 3 Pfennig Verbindungsentgelt betrage, müßten die AOL-Kunden tagsüber allein 8 Pfennig an Telefongebühren zahlen. Jetzt will die Regulierungsbehörde nachträglich die Entgelthöhe von T-Online überprüfen.
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