AHL prüft Ausstieg bei Cinestar-Betreiber Kieft & Kieft

Montag, 15. November 2004
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Der australische Unterhaltungskonzern Amalgamated Holdings (AHL) plant offenbar, seine Anteile am deutschen Kinobetreiber Kieft & Kieft sowie der Neuen Filmpalast abzugeben. Das berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD) in ihrer Montagsausgabe. Kieft & Kieft betreibt in Deutschland 63 Kinos unter der Marke Cinestar, die Neue Filmpalast führt 25 Kinos unter dem Namen Ufa. Laut "FTD" hat Kieft & Kieft den Ausstieg von AHL zurückgewiesen.

In den vergangenen Jahren waren die Beteiligungen für AHL wegen des rückläufigen Markts mit hohen Verlusten verbunden. Zum Ende des 3. Quartals 2004 zeichnet sich nun allerdings eine Erholung ab: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen sowohl Besucherzahl als auch Umsatz an. Bis zuim 30. September kamen 115,2 Millionen Besucher in die deutschen Kinos (Vorjahr: 102,5 Millionen). Der Umsatz stieg von 586,3 Millionen auf 659,5 Millionen Euro. ps
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