ADC-Sprecher Preiswerk tritt erneut an

Donnerstag, 26. Oktober 2006

Bei der ADC-Vorstandssprecherwahl am kommenden Samstag in München dürfte es keine allzu großen Überraschungen geben. Bis dato hat sich kein Gegenkandidat gemeldet, der gegen den amtierenden Vorstandssprecher Michael Preiswerk, Geschäftsführer der Münchner Agentur GPP, antreten will.

Preiswerk selbst wünscht sich, dass er all das, was er in den vergangenen zwei Jahren seiner Amtszeit angestoßen hat, in den kommenden 24 Monaten fortsetzen kann. An erster Stelle steht dabei die weitere Öffnung des Clubs für „kreative Exzellenz in allen Disziplinen“. Inzwischen kommen etwa 40 Prozent der rund 470 Mitglieder aus nichtklassischen Disziplinen – im Vorjahr lag der Anteil bei knapp über 30 Prozent. Dieser Entwicklung will der Art Directors Club Rechnung tragen: „Wir wollen im nächsten Jahr Fachkreise für bestimmte Kompetenzbereiche initiieren“, verrät Preiswerk. „Damit sollen die im ADC vertretenen Kommunikationsdiszplinen weiter gestärkt werden, um ihnen mehr Relevanz innerhalb und außerhalb des Clubs zu verleihen.“

Der jährliche Kreativwettbewerb soll künftig nicht nur für klassische Werber, sondern auch für Kreative aus anderen Bereichen wie Designer, Szenografen und Internetprofis die wichtigste Messlatte für ihre Arbeiten sein. Im sehr wahrscheinlichen Fall seiner Wiederwahl zum ADC-Sprecher will Preiswerk außerdem das Thema Nachwuchsförderung weiter vorantreiben. So soll das Angebot an Seminaren und Workshops auf eine breitere Basis gestellt werden. bu
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