ADC: Guido Heffels will auch in den Vorstand

Donnerstag, 24. September 2009
Guido Heffels
Guido Heffels

Im Zusammenhang mit Amir Kassaeis Nachfolge im ADC-Vorstand für die Berliner Sektion waren bisher die Namen Achim Heine und Britta Poetzsch gefallen. Jetzt bringt sich auch Guido Heffels ins Spiel. "Ich bin froh, dass ich ausnahmsweise nicht zu jenen gehöre, die von Sebastian Turner gebeten wurden zu kandidieren", sagte der Heimat-Chef gegenüber HORIZONT. An der Seite des Scholz & Friends-Vorstands hatte Kassei in Berlin amtiert. Ein Nachfolger soll in der letzten Oktoberwoche bei einem Sektionstreffen in Berlin gewählt werden.

Anfang November steht dann die Jahreshauptversammlung des Art Directors Club für Deutschland an. In Hamburg wollen die amtierenden Vorstände den Mitgliedern einen Vorschlag zur Strukturänderung des Clubs vorlegen. Der Vorstand soll künftig mit sechs Sektions- sowie sechs Fachvertretern besetzt werden. Im Verein stößt der Plan bisher auf geteilte Meinung. Die einen halten das Vorhaben für einen notwendigen Schritt, wenn der Club sich weiter öffnen will.

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Mehr zu den anstehenden Wahlen im ADC sowie Amir Kassaeis ADC-Bilanz lesen Sie in HORIZONT 39/2009, die am 24. September erscheint.

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"Im ADC sind viele Disziplinen, im Vorstand aber fast nur Werber. Gut, dass sich das ändert", findet Matthias Spaetgens, Kreativgeschäftsführer bei Scholz & Friends in Berlin. Andere sehen die Installation von Fachsektionen kritisch. "Warum sollte man "Kerndisziplinen" benennen und dadurch das eine wichtiger und das andere unwichtiger machen?", fragt sich Stephan Ganser, Kreativchef bei Publicis in Frankfurt. "Aus meiner Sicht nicht nötig". jf

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