"365 Oneworld": Beate Wedekind stellt Afrika-Magazin vor

Dienstag, 21. Februar 2012
"365 Oneworld" zeigt die positiven Seiten Afrikas
"365 Oneworld" zeigt die positiven Seiten Afrikas
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Beate Wedekind Afrika Äthiopien Berlin Addis Abeba


Beate Wedekind, ehemalige Chefredakteurin von People-Zeitschriften wie "Bunte" und "Elle" meldet sich mit einem neuen Magazin zurück. "365 oneworld" widmet sich den positiven Seiten des "verlorenen Kontinents" Afrika. In der ersten Ausgabe steht Äthiopien im Mittelpunkt. Sie wolle auf ihre alten Tage "journalistisch noch mal etwas sinnvolles tun", verrät die ehemalige Society-Expertin dem Berliner "Tagsesspiegel". Außerdem nerve es sie "wahnsinnig", dass sie nicht mehr Chefredakteurin sei. "Ich liebe nun mal das Blatt machen. Und das kann ich mit meiner eigenen Zeitschrift wieder tun. " Seit rund zwei Jahren arbeitet die 60-Jährige an der Idee zu "365 Oneworld".

Äthiopien, das im Mittelpunkt der ersten Ausgabe steht, kennt Wedekind seit den 70er Jahren. Damals arbeitete die gelernte Bankkauffrau in Addis Abeba in Büro des Deutschen Entwicklungsdienstes. 1998 reiste sie als Journalistin mit der Hilfsorganisation "Menschen für Menschen" erneut nach Äthiopien und war überrascht, wie sehr sich das ostafrikanische Land seither weiterentwickelt hat. Seitdem besucht sie Äthiopien jedes Jahr. In "365 Oneworld" will sie über die Menschen berichten, die das Land weiterentwickeln wollen.

Am 8. März stellt Wedekind die erste Ausgabe ihres Magazins auf der Tourismusmesse ITB in Berlin vor. 15.000 Exemplare werden gedruckt, 10.000 Stück hat Wedekind bereits vorab an Regierungs- und Hilfsorganisationen und Unternehmen verkauft. Der Rest der Auflage kommt zum stolzen Preis von 20 Euro an den Kiosk. Zusammen mit den Anzeigenerlösen sei "365 Oneworld" bereits komplett finanziert. Neben Afrika beschäftigt die ehemalige "Bunte"-Chefin auch das Thema Altern. Auch dazu hat sie bereits ein Heft in Planung. dh
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