"20 Minuten Köln" lehnt Kritik ab

Dienstag, 29. August 2000

Der Schibstedt-Verlag kontert die Vorwürfe des Axel-Springer-Verlags , dass die Ergebnisse der Leseranalyse von "20 Minuten Köln" manipuliert seien. Springer hatte behauptet, "das von ‚20 Minuten Köln' beauftragte Institut Marplan habe auf Anfrage bestätigt, dass ‚20 Minuten Köln' vor Beginn der Studie mit mehr als 200 Promotern in Köln verteilt wurde. Einige Interviewer haben an jeder zweiten Ecke ein solches Blatt in die Hand gedrückt bekommen." Klaus Stumpf, Institutsleiter von Marplan, streitet jedoch ab, diese Auskunft gegeben zu haben. Der Geschäftsführer von "20 Minuten Köln" Norbert Spindler entgegnet ebenfalls: "Während der Erhebung gab es von unserer Seite lediglich rund 50 Handverteiler im gesamten Stadtgebiet. Die Anzahl an Konkurrenz-Promotern würde ich allerdings sehr wohl auf jeweils über 200 beziffern. Wenn dies überhaupt einen Einfluss gehabt hat, dann also höchstens zu unseren Ungunsten." Spindler betont stattdessen noch mal das Angebot, eine gemeinsame Studie mit den Mitbewerbern "Köln extra" und dem "Kölner Morgen" durchzuführen.
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