1&1 geht an die Börse

Donnerstag, 12. Februar 1998

Der IT-Marketing-Dienstleister 1&1 will mit dem geplanten Gang an die Börse das "künftige Wachstum"sichern und seine führende Position im Direktvertrieb von Online-Anschlüssen bei Call-Centern stärken. Das 1988 gegründete Unternehmen beschäftigt 600 Mitarbeiter und ist mittlerweile auf 130 Millionen Mark Jahresumsatz angewachsen. An die Börse gebracht wird die 1&1 Aktien Aktiengesellschaft & Co. KGaA, die 100 Prozent an der Holding besitzt. Nach dem Börsengang wird die Holding in die Aktiengesellschaft verschmolzen. Geführt wird die neue Gesellschaft wird von einem zweiköpfigen Vorstand: 1&1-Gründer Ralph Dommermuth hat die Verantwortung für Marketing und Vertrieb, Michael Scheeren, bisher neben Dommermuth Geschäftsführer der Holding, zeichnet auch künftig verantwortlich für Finanzen, Controlling und Personal.
Jüngster Coup von 1&1: Die Tochter 1&1 Online Dialog GmbH vermarktet exklusiv die Internetseiten des N-TV-Börsenspiels. Dem Gewinner des Spiels winken 50.000 Mark in bar.
Infolinks:
1&1 Online Dialog, Börsenspiel
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