Milliarden-Deal 21st Century Fox vor Komplett-Übernahme von Sky

Donnerstag, 15. Dezember 2016
Sky wird komplett übernommen
Sky wird komplett übernommen
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Am vergangenen Wochenende wurde bekannt, dass der Medienkonzern 21st Century Fox das Pay-TV-Unternehmen Sky komplett schlucken will. Nun steht der Deal wohl unmittelbar bevor: 21st Century Fox wird Sky demnach wie geplant zu einem Preis pro Aktien von 10,75 britischen Pfund übernehmen. Das entspräche einem Gesamtpreis von 11,7 Milliarden Pfund, umgerechnet rund 14 Milliarden Euro.
Insgesamt wird Sky mit 22,15 Milliarden Pfund bewertet. Das Übernahme-Angebot entspricht einem Aufschlag von 36 Prozent auf den Sky-Schlusskurs vom vergangenen Donnerstag, als 21st Century Fox sein erstes Übernahme-Angebot eingereicht hatte. Der Medienkonzern des Unternehmers Rupert Murdoch hält bereits 39 Prozent an Sky. Mit dem Abschluss der Übernahme werde noch vor dem Ende des kommenden Jahres gerechnet. Sollte der Prozess länger dauern, würden Sky-Aktionäre mit 10 Pence pro Aktie extra entlohnt, zahlbar im Jahr 2018. Allerdings besagt die Vereinbarung, dass drei Viertel der unabhängigen Aktionäre dem Angebot zustimmen müssen. Die Gründe für die Komplett-Übernahme seien klar, wie 21st Century Fox mitteilt: "Diese Kombination schafft einen globalen Leader in Erstellung und Distribution von Inhalten, vergrößert unser Angebot in Sport und Entertainment und gibt uns im direkten Konsumentenkontakt einzigartige Möglichkeiten und Technologien." Das neu entstehende Unternehmen verfüge über eine geografisch vielfältige und stabile Umsatzbasis. Außerdem entstehe eine bessere Balance zwischen Abonnements, Gebühren, Werbung und Inhalten. "Die Kombination schafft ein agiles Unternehmen, das im globalen Wettbewerb besser bestehen kann.
Carsten Schmidt, Sky
Bild: Sky/Andreas Hoffmann

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Fox hatte nie ein Geheimnis daraus gemacht, gerne die volle Kontrolle bei Sky zu haben. Bereits 2011 hatte Medienmogul Murdoch einen Übernahmeversuch gestartet. Der Abhörskandal bei der zu seinem Medien-Imperium gehörenden Sonntagszeitung "News of the World" hatte den Deal allerdings platzen lassen. ire
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