Österreich Coca-Cola verlängert Weihnachtskampagne mit Whatsapp-Funktion

Freitag, 12. Dezember 2014
Coke setzt auf die virale Wirkung von Whatsapp
Coke setzt auf die virale Wirkung von Whatsapp
Foto: Coca-Cola

"Make Someone Happy" - so lautete das Motto der diesjährigen Weihnachtskampagne von Coca-Cola. In Österreich ermöglicht der Getränkeriese seinen Fans, auch per Instant Messaging die besten Wünsche zum Fest zu verschicken: bei unseren Nachbarn können Whatsapp-Nutzer direkt aus dem mobilen Werbemittel heraus Nachrichten an ihre Freunde senden.
Die Whatsapp-Integration findet sich in den mobilen Layern der Kampagne. Wie auf der stationären Coke-Website lassen sich dort personalisierte Videos mit Weihnachtswünschen weiterleiten. In der unteren Hälfte des Werbemittels ist ein Whatsapp-Symbol zu sehen und die Aufforderung "Teile Freude". Klickt der Nutzer dieses Feld an, wird er in die Messenger-App ausgeleitet, wo eine Nachricht samt Dummy-Text und Link zu dem Video wartet. Die Kampagne läuft noch bis zum 24. Dezember 2014. Entwickelt wurde die Kampagne gemeinsam vom New Yorker Mobile-Team des Vermarkters Exponential Interactive und von Mediacom. "Der Kommunikationsansatz eignet sich hervorragend, um die Weihnachtskampagne von Coca-Cola mobil zu unterstützen", sagt Dariusch Hosseini, Managing Director von Exponential Interactive.

Whats App SRF
Bild: Foto: SRF

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Dass Coca-Cola beim Social Sharing nun auf Whatsapp setzt, kommt nicht von ungefähr: Nicht nur, dass Mobile für den Getränkeriesen höchste Priorität besitzt. Die Messaging-App, die zu Facebook gehört, wird weltweit von etwa 600 Millionen Menschen genutzt. Und möglicherweise überlegt sich Coke bereits, künftig verstärkt auf Instagram zu vertrauen. Der Bilderdienst, ebenfalls eine Whatsapp-Tochter, hat soeben die Marke von 300 Millionen aktiven Nutzern geknackt.

Nachdem Social-Plugins von Facebook, Twitter, Google Plus oder Xing bei vielen Websites, insbesondere Nachrichtenseiten, mittlerweile zum Standard gehören, gewinnt Whatsapp auch für Medien zunehmend an Bedeutung. Spiegel Online und Welt Online haben etwa entsprechende Teilfunktionen in ihren Mobil-Auftritten, auch die BBC und das Schweizer Fernsehen SRF haben bereits mit Whatsapp experimentiert. ire
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