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Im SPD-Spot überlässt Kanzlerkandidat Martin Schulz Kindern die Hauptrolle
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"Zeit für Martin Schulz" SPD präsentiert ersten TV-Spot für die Bundestagswahl

Im SPD-Spot überlässt Kanzlerkandidat Martin Schulz Kindern die Hauptrolle
Die SPD zündet die nächste Stufe im Bundestagswahlkampf. Am Donnerstagmittag haben die Sozialdemokraten in Berlin weitere Bausteine ihrer Werbekampagne vorgestellt. Neben neuen Plakaten wurde auch der erste TV-Spot präsentiert. HORIZONT Online stellt das von KNSK entwickelte Commercial vor.
von Marco Saal, Donnerstag, 17. August 2017
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    "Zeit für Martin Schulz" - auf den ersten Blick erinnert das Motto des SPD-Spots ja schon ein wenig an den aktuellen Werbe-Zeitgeist. Auch wenn der Ansatz ein anderer ist: Mit der Deutschen Bahn ("Diese Zeit gehört dir"), Lieferando ("Es ist deine Zeit"), Edeka (#Zeitschenken) und Otto ("Zeitgeschenk") haben eine ganze Reihe großer Marken die Zeit in den vergangenen Monaten zum Werbethema gemacht. So nun auch die SPD. Anders als bei den ersten Plakaten, die "Zeit für mehr Gerechtigkeit" forderten, rückt im TV-Spot jetzt der Spitzenkandidat und Merkel-Herausforderer in den Fokus. Wenn auch zunächst nur namentlich. Das Commercial hat auch gewisse Ähnlichkeiten mit der Kampagne eines weiteren großen Handelsunternehmens - nämlich Aldi. Der Discounter hatte Ende 2016 bei seinem Werbedebüt im TV frei nach dem Motto "Kinder gehen immer" vor allem auf süße Heranwachsende gesetzt.

    Davon haben sich wohl auch die Werbeverantwortlichen der SPD und die Macher der Agentur KNSK  beeindrucken klassen. Denn im SPD-Spot wimmelt es geradezu von süßen Kindern. Merkel-Herausforderer Martin Schulz bleibt dagegen zunächst komplett im Hintergrund - und verkündet seine Wahlversprechen zu Themen wie sozialer Gerechtigkeit nur aus dem Off. Erst kurz vor Ende des 90-Sekünders tritt er ins Blickfeld und spricht seine potenziellen Wähler direkt an. "Gerechtigkeit wird immer ein Thema sein. Denn nur eine gerechte Gesellschaft hat eine Zukunft", verkündet er, um die TV-Bühne wenig später wieder einem süßen Mädchen zu überlassen. 
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    In Deutschland werden die Wahlwerbespots der Parteien von den öffentlich-rechtlichen Sendern kostenlos ausgestrahlt. Privatsender dürfen nur die Selbstkosten berechnen. Die SPD legt - wie die meisten anderen Parteien auch - ihren Fokus im Mediamix aber vor allem auf die Außenwerbung. Nachdem bereits Anfang August die ersten Motive vorgestellt wurden, hat die SPD nun noch einmal nachgelegt. Auf den neuen Motiven (siehe Bildergalerie oben) steht nun Kanzlerkandidat Schulz im Mittelpunkt. mas
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