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Dienstag, 13. Dezember 2016
Der Spot soll die Bedeutung von Apotheken unterstreichen
Der Spot soll die Bedeutung von Apotheken unterstreichen
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Apotheke Wort & Bild Verlag Streit EuGH


Die Apotheken erhöhen im Streit mit der Politik um ein Versandhandelsverbot den Druck. Ab Mittwoch läuft eine Kampagne an, in der die Bedeutung der Apotheke vor Ort betont wird.
Im bundesdeutschen Gesundheitssystem haben die Apotheken ihren festen Platz. Das galt jahrelang als gesetzt und unstrittig. Doch nun sehen die Apotheken ihre Stellung in Gefahr. Ein Grund ist eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs im Oktober. Nach dem Urteil können künftig Versandapotheken mit Sitz im EU-Ausland die deutsche Preisbindung für Medikamente unterlaufen. Das könnte ein Apothekensterben auslösen. Bis Ende September haben hierzulande 156 Apotheken für immer geschlossen. Jetzt erhöht der Apothekerverband ABDA deshalb den Druck. In dieser Woche ist eine Unterschriftenaktion in den Apotheken angelaufen. Ab morgen engagiert sich auch der Wort & Bild Verlag, der unter anderem die "Apotheken Umschau" herausgibt und sich als Partner der Apotheker in Deutschland versteht. In dem Film würdigt das Medienhaus den Einsatz der über 150.000 Beschäftigten in den gut 20.000 deutschen Apotheken. Der Slogan "Danke, Apotheke!" fasst diese Botschaft zusammen.
"Man nimmt es als gegeben hin, dass Nacht für Nacht etwa 1.300 Apotheken 20.000 Patienten mit lebenswichtigen Arzneimitteln versorgen. Wir zeigen, dass es nicht selbstverständlich ist und dass wir diesen Service nicht verlieren wollen", sagt Geschäftsführer Andreas Arntzen. Obwohl das Unternehmen nach Medienberichten einen siebenstelligen Betrag investiert, ist der Wort & Bild Verlag in dem Werk nicht präsent. Allein im Dezember wird der Spot über 20 Mal im Free-TV zu sehen sein. Zudem gibt es im Web eine Landingpage, auf der man sich über die Bedeutung der Apotheken informieren kann sowie Aktivitäten in den sozialen Netzwerken.

An der Kampagne haben Ansgar Deelmann, Werbeleiter Wort & Bild Verlag, und Regisseur Ben Hartenstein, Studio Pink, gearbeitet. Hartenstein führte zudem die Kamera. Die Produktion lag bei Markenfilm. mir

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