Wie geil ist Dustin?! McDonald’s feiert seinen Lieferservice mit Jérôme Boatengs Nachbarn

Mittwoch, 26. Juli 2017
Boateng-nachbar Dustin blamiert sich schon beim ersten Kennenlernen
Boateng-nachbar Dustin blamiert sich schon beim ersten Kennenlernen
© McDonald's Deutschland

Jérôme Boatengs Nachbar und McDonald’s Lieferservice McDelivery haben eines gemeinsam: Die meisten Deutschen haben keine Ahnung, dass sie existieren. Das will der Fastfood-Riese jetzt mit der Web-Serie "Wie geil ist Dustin?!" ändern. Der Online-Auftritt stellt den deutschen Beitrag zum globalen "Tag des Lieferservices von McDonald’s" dar, mit dem die Marke in allen größeren Märkten ihren McDelivery-Service pushen will.

Noch hat der eigentliche große Push für McDelivery nicht begonnen. Derzeit arbeitet Leo Burnett London an der globalen McDelivery-Kampagne, für die ein globaler Mediaetat von 100 Millionen US-Dollar eingeplant sein soll. Doch um im dynamisch wachsenden Lieferservice nicht den Anschluss zu verlieren, setzt McDonald’s in der Zwischenzeit auf Experiental Marketing und Social Media. In den USA verschenkt McDonald’s in Kooperation mit seinem Lieferpartner Uber Eats solange der Vorrat reicht an alle Bestellkunden Kleider aus einer speziell geschaffenen Modekollektion. McDonald’s wiederholt mit der Modekollektion eine Idee, die der Marke schon in Schweden vor zwei Jahren viel öffentliche Aufmerksamkeit verschafft hat. Parallel dazu versucht die Marke unter dem Hashtag #McDelivery Geschichten rund um das weltweite Lieferangebot von McDonald’s in den sozialen Netzen zu streuen.
In den USA feiert McDonald's seinen Lieferservice mit Gratis-Geschenken
In den USA feiert McDonald's seinen Lieferservice mit Gratis-Geschenken (Bild: McDonald's)
Da der der Lieferpartner von McDonald’s in Deutschland Foodora und nicht Uber Eats heißt, hat sich das örtliche Marketing für einen eigenen kreativen Auftritt entschieden. Mit der Web-Serie "Wie geil ist Dustin?!" knüpft die Marke an eine populistische Debatte des Vorjahres an, bei der unterstellt worden war, dass viele Deutsche Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng nicht gerne zum Nachbarn hätten. Die von Lucky7even Entertainment und L7Berlin konzipierte und produzierte Serie, hält sich von diesen gesellschaftlichen Themen allerdings weit entfernt und erzählt lieber die Geschichte des 19-Jährigen Dustin, der überrascht feststellt, dass sein neuer Wohnungsnachbar Deutschlands Fußballer des Jahres 2016 und McDonald’s-Markenbotschafter Jérôme Boateng ist.

Im Mittelpunkt der vier Youtube-Clips steht steht Dustins Begeisterung für sein großes Fußballidol. Das eigentliche Thema – der Lieferservice – wird nur über die Nebenfigur Naddy bedient, die als Foodora-Lieferfahrerin den Protagonisten regelmäßig in peinlichen Situationen überrascht.

Auch wenn McDonald’s Deutschland dazu nichts weiter sagt, liegt es nahe, dass der Vierteiler auch als Premiere für eine längerfristig angelegte Content-Welt dienen soll. Über den 19-jährigen Helden hat sich McDonald’s die ideale Figur geschaffen, um auch künftig unterhaltsame Geschichten für onlineaffine Teens und Twens zu erzählen. Dass im letzten Youtube-Film Dustin auf ein Blind Date mit einer Unbekannten geschickt wird, weist darauf hin, dass der nächste Auftritt der Figur schon in naher Zukunft passieren könnte. Zudem werden die User aufgefordert, einen Kommentar zu hinterlassen, wenn sie "Dustin" selbst treffen wollen.

Derartige Fortsetzungen dürften sich allerdings in hoher Wahrscheinlichkeit auf die Dynamik zwischen Dustin und Foodora-Mitarbeiterin Naddy konzentrieren. Boateng ist als Markenbotschafter für McDonald’s schlicht zu wertvoll um ihn in mehr als einer Gastrolle für Social-Media-Content einzusetzen. cam







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