Werbeoffensive Wie sich Nescafé Dolce Gusto als Designobjekt inszeniert

Donnerstag, 14. November 2013
-
-


Weihnachten steht vor der Tür und Aldis Kaffeekapseln im Regal - für die etablierten Player im Portionskaffeemarkt gibt es also gleich mehrere Gründe, werblich in die Vollen zu gehen. Nestlé investiert kommunikativ nicht nur in sein Nobelsystem Nespresso, sondern inszeniert auch das preislich günstigere Sytem Dolce Gusto wieder verstärkt in den Werbeblöcken. Im Mittelpunkt steht ein 30-sekündiger TV-Spot, der seit kurzem auf reichweitenstarken Sendern läuft.
Der von Publicis, Frankfurt, kreierte Spot (Produktion: Henry de Czar, Paris) ist zwar nicht so skurril wie die für den französischen Markt konzipierte Digitalkampagne, zeigt das Kaffeesystem aber dennoch in einem anderen Licht. So wird eine neue Dolce-Gusto-Maschine in der Küche von ihren umliegenden, klassischen Kunstobjekten skeptisch beobachtet. Mit der Möglichkeit, Espresso zu machen, stiehlt das neue "Pop Art"-Stück den Klassikern natürlich die Show. Der bisherige Claim "Kaffee ist nicht nur schwarz" wird durch die Aussage: "Sieht gut aus, schmeckt auch so" ergänzt.

Das Design-Thema spielt Nescafé Dolce Gusto auch über das Sponsoring der Pro-Sieben-Serie "Fashion Hero". So ist im Umfeld des Formats ein 90-sekündiger Film zu sehen, in dem die Marke zum Dolce Gusto Design-Contest aufruft. Die Idee dahinter: drei "Fashion Hero"-Designer sollen der Maschine einen "coolen City-Look" verpassen. Via Facebook können die Zuschauer Anregungen für die Entwürfe einbringen. Die Umsetzung erfolgte ebenfalls gemeinsam mit Publicis. mh
Meist gelesen
stats