Weihnachtsgeschäft Kassen klingeln dank Onlinehandel

Donnerstag, 03. Dezember 2015
Der Weihnachtsmann gibt seine Bestellung auf
Der Weihnachtsmann gibt seine Bestellung auf
Foto: Colourbox

Das Weihnachtsgeschäft, das in diesen Tagen gerade begonnen hat, ist für den Handel traditionell das wichtigste, weil umsatzstärkste des Jahres – das ist auch für E-Commerce-Händler nicht anders: Laut Handelsverband Deutschland wird der Onlinehandel 25 Prozent seines Gesamtjahresumsatzes 2015 in den zwei Monaten vor Weihnachten generieren. Beim stationären Handel werden es 19 Prozent des Jahresgeschäfts sein. An den Zahlen wird deutlich, welche Rolle als Wachstumstreiber der Internethandel inzwischen spielt.
Immer wichtiger ist auch der mobile Kanal, wenn es darum geht, die besten Angebote zu finden: 64 Prozent der deutschen Smartphone-Nutzer vergleichen während ihres Einkaufs im Laden die Preise und suchen nach Rabatten und Sonderangeboten. Durch die hohe Mobilgerätedichte ist das immer einfacher. 27,7 Prozent aller Online-Umsätze werden bereits über Tablets und Smartphones generiert.
USA sind weit voraus
USA sind weit voraus (Bild: HORIZONT)
Mit der mobilen Nutzung hängt sicher auch zusammen, dass Onlineshops verstärkt auf soziale Netzwerke setzen, wie das EHI Retail Institute gemeinsam mit Statista ausgewertet hat. Fast alle Onlineshops sind in den sozialen Netzwerken aktiv, wobei Facebook weit vor den Konkurrenten liegt.
Ohne soziale Netzwerke geht es nicht.
Ohne soziale Netzwerke geht es nicht. (Bild: HORIZONT)
Es wird von 90,5 Prozent der Händler genutzt, im Vorjahr waren es 88,9 Prozent. Google+ ist mit 78,2 Prozent das am zweithäufigsten verbreitete Netzwerk, allerdings haben sich die Unternehmen im Vergleich zu 2014 etwas zurückgezogen (79,6 Prozent). Einen Twitter-Account haben 72,2 Prozent (Vorjahr 70, 8 Prozent) der Shops und bei Youtube sind 69,1 Prozent (Vorjahr 67,2 Prozent) vertreten. Auf quantitativer Ebene ist damit beinahe eine Sättigung erreicht, so das EHI, neues Potenzial liege eher in qualitativen Ansätzen: Sogenannte „Buyable Pins“ auf Pinterest und „Shop now“-Buttons von Instagram, die die direkte Einkaufsverknüpfung ermöglichen, seien Beispiele dafür. son
Keiner kommt an Amazon heran.
Keiner kommt an Amazon heran. (Bild: HORIZONT)
Online ist fast so wichtig wie der stationären Handel.
Online ist fast so wichtig wie der stationären Handel. (Bild: HORIZONT)
Top 10 generieren fast ein Drittel.
Top 10 generieren fast ein Drittel. (Bild: HORIZONT)
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