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SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will für die "Umsetzung neuer Ideen" einstehen
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Wahlwerbung Das ist die SPD-Kampagne zur Bundestagswahl

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will für die "Umsetzung neuer Ideen" einstehen
Bereits Ende Juni hat die CDU um Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der von Jung von Matt entwickelten Kampagne die heiße Phase des Bundestagswahlkampfs eröffnet. Jetzt - rund fünf Wochen später - zieht die SPD gemeinsam mit Agenturpartner KNSK nach. Unter dem Motto "Zeit für mehr Gerechtigkeit" zeigen die Sozialdemokraten neben Kanzlerkandidat Martin Schulz auf den Motiven je nach Wahlkampf-Thema Menschen verschiedener Generationen.
von Tim Theobald, Dienstag, 01. August 2017
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    In den Umfragen im Vorfeld der Bundestagswahl am 24. September liegt die SPD aktuell 14 bis 18 Prozentpunkte hinter CDU und CSU. Will die Partei mit einem anderen Koalitionspartner als den Christdemokraten die Regierung bilden, wird es also höchste Zeit aufzuholen. Auf den Plakatmotiven (siehe Galerie unten), die Generalsekretär Hubertus Heil am Dienstagnachmittag im Willy-Brandt-Haus in Berlin präsentierte, nimmt die SPD die Rolle des Herausforderers jedenfalls an.
    Dabei stehen die zentralen Wahlkampf-Themen Lohngerechtigkeit, Bildung, Rente, Familie und Investitionen sowie das übergeordnete Programm-Thema soziale Gerechtigkeit im Mittelpunkt. Dazu verbreitet die Partei gemeinsam mit KNSK klare Botschaften wie "Wer 100 Prozent leistet, darf nicht 21 Prozent weniger verdienen", "Bildung darf nichts kosten. Außer etwas Anstrengung" oder "Unsere Familienpolitik ist genauso: laut und fordernd".
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    "Es ist Zeit, Deutschland mit frischen Impulsen nach vorne zu bringen. In einer Welt, die sich immer schneller dreht, reicht ein 'Weiter so!' nicht mehr aus, wenn wir auch morgen noch erfolgreich sein wollen", so die SPD in der Erklärung des Wahlprogramms. "Deshalb wollen wir Deutschland gestalten. Deutschland soll ein Land sein, in dem es gerecht zugeht und in dem wir nicht nur an uns, sondern auch an die nächsten Generationen denken." Dazu gehöre, dass man für ein starkes Europa eintrete und jetzt investiere, "damit wir morgen sicher leben können".
    Detmar Karpinski 2016
    Bild: KNSK

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