WM-Zwischenbilanz Adidas verkauft mehr als 2 Millionen DFB-Trikots

Dienstag, 24. Juni 2014
CEO Herbert Hainer ist zufrieden mit der WM-Zwischenbilanz von Adidas (Bild: Adidas)
CEO Herbert Hainer ist zufrieden mit der WM-Zwischenbilanz von Adidas (Bild: Adidas)


Die Vorrunde bei der Fußball-Weltmeisterschaft ist fast vorbei, da zieht Fifa-Sponsor Adidas erstmals Zwischenbilanz: Auf einem Medienevent am Konzernsitz in Herzogenaurach gab CEO Herbert Hainer bekannt, dass man dank des Turniers das anvisierte Umsatzziel von 2 Milliarden Euro im Bereich Fußball "definitiv erreichen" werde. Damit stelle Adidas seine "herausragende Position als weltweit klare Nummer eins im Fußball erneut unter Beweis", so Hainer. "Auch die Präsenz unserer Marke auf dem Spielfeld und rund um das Turnier in Brasilien sowie die Erfolge unserer Marketingkampagne in den sozialen Medien weltweit sind ein deutlicher Beleg dafür, dass Adidas die führende Fußballmarke ist und bleibt." Adidas ist offizieller Sponsor, Ausrüster und Lizenznehmer der WM und stellt in dieser Eigenschaft den Spielball und rüstet Funktionäre, Schiedsrichter, Freiwillige und Ballkinder aus. Zudem spielen neun Mannschaften in Brasilien in Adidas-Kleidung, darunter die deutsche Nationalmannschaft.

Deren Trikot erweist sich für den Sportartikler als echter Trumpf: Mehr als 2 Millionen Exemplare setzt Adidas vom deutschen Spieldress ab - über 30 Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2006, als die WM in Deutschland stattfand. Außerhalb Europas will Adidas mehr als eine halbe Million DFB-Trikots absetzen. Insgesamt soll sich der weltweite Trikotabsatz auf 8 Millionen Stück belaufen. Bei der letzten WM 2010 waren es noch 6,5 Millionen. Vom offiziellen WM-Ball "Brazuca" wird Adidas 14 Millionen Exemplare absetzen.

Die WM-Ziele von Adidas beschränken sich jedoch nicht nur auf den Absatz von Produkten: Die Herzogenauracher wollen während der WM die meistegenannte Marke in den sozialen Netzwerken werden. Nach eigenem Bekunden befindet sich der Konzern dabei auf einem guten Weg - kurz vor WM-Beginn konnte der Rivale Nike noch einen Achtungserfolg mit der hohen viralen Verbreitung seiner Fußball-Spots erzielen. Doch Adidas hält dagegen und versorgt die Fans über den Newsroom "Posto Adidas" Fans mit Inhalten in Echtzeit. ire
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