WM-Kampagne Kia baut ein Stadion statt Autos

Dienstag, 17. Juni 2014
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Auf einer Fertigungsstraße müssen nicht unbedingt Autos gebaut werden. Das kann auch mal ein Stadion sein. Wie das geht, zeigt Kia in seiner aktuellen WM-Kampagne. Der südkoreanische Autohersteller lässt den Spot rund 500 Mal im Zeitraum der Fußball-Weltmeisterschaft auf allen reichweitenstarken Sendern über den Bildschirm flimmern.
Dass Kia die WM nutzt, um für die Marke und die Modelle zu trommeln, verwundert nicht. Kia gehört zu den Sponsoren der Fußball-Weltmeisterschaft. Bis zum Achtelfinale präsentiert etwa hierzulande der Kia Sportage acht Spiele, unter anderem das gestrige Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Portugal und die Partie gegen die USA. Der SUV, der seit dem Frühjahr in einer überarbeiteten Version im Handel steht, ist Teil des 30-Sekünders. "Gerade bei Weltmeisterschaften erreicht das Interesse und die Begeisterung für den Fußball hier ein Ausmaß, das in keiner anderen Sportart zu finden ist. Entsprechend breit ist auch unsere WM-Kampagne angelegt", sagt Axel Blazejak, Leiter Marketing von Kia Motors Deutschland.

Begleitet wird der TV-Spot von zahlreichen Aktivitäten. Kia-Modelle können Interessierte auf der Roadshow "Kia Fan Tour 2014" testen, die bis zum 1. Juli in 40 Städten gastiert. Auf Facebook gibt es die "KiArena", bei der Fußball-Fans Public-Viewing-Sets gewinnen können. Auf Bild.de ist die Marke bis zum 20. Juli mit Bannern präsent. Zudem gibt es Kooperationen mit McDonald's und Lorenz Snack-World. Daneben ist der Hersteller Hauptsponsor der Kia Fan-Arena Hamburg. Die Kreation der Kampagne stammt von Innocean Worldwide. Die deutsche Adaption hat Innocean Worldwide Europe übernommen. Produziert hat das Ganze Wonderboys. Die Planung und Schaltung erledigt Havas Media in Frankfurt. mir
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