Volker Beck und der Drogen-Fund Zynisches Sixt-Motiv von Jung von Matt spaltet das Social Web

Montag, 07. März 2016
Sixt macht sich über Volker Beck lustig
Sixt macht sich über Volker Beck lustig
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Sixt Jung von Matt Volker Beck


Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Diese alte Weisheit bekommt gerade Volker Beck zu spüren. Der Grünen-Politiker, der vergangene Woche nach einem Drogenfund von allen Ämtern zurücktrat, ist Opfer eines zynischen Werbemotivs von Sixt und seiner Werbeagentur Jung von Matt/Alster geworden. Die Aktion wird diesmal allerdings eher kontrovers kommentiert.

Lieber Volker Beck, unsere Empfehlung: Geschwindigkeitsrausch ;)

Posted by Sixt rent a car on Freitag, 4. März 2016
"Gönnen Sie sich zur Abwechslung mal eine Nase frischen Wind" - der Spruch, mit dem der Münchner Autovermieter auf Kosten von Volker Beck seine Cabrio-Modelle anpreist, erntet im Social Web diesmal nicht nur Applaus. Während die einen die Sixt-Aktion als "großartig" und "Weltklasse" würdigen und das Gespür von Sixt und Jung von Matt für aktuelle Themen loben, ist das Motiv für andere einfach nur "Werbung auf unterstem Niveau".  "Ich glaube nicht, dass man sich mit so einer Werbung einen Gefallen tut. Unterste Schublade", schreibt ein Kommentator auf Facebook. "Leider geschmacklos. Der Mensch hat offensichtlich ein Drogenproblem. Nichts gegen aktuelle und sarkastische Werbung - aber da auch hier am Ende nur Verkaufsförderung steht, gibt es eine Grenze des guten Geschmacks", schreibt ein anderer. Viele Kommentatoren sehen das ähnlich.
Sixt
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Sixt und seine langjährige Stammagentur Jung von Matt sind berüchtigt dafür, aktuelle politische Skandale in der Werbung aufzugreifen. Zu den Opfern gehörten bereits die heutige Bundeskanzlerin Angela Merkel, die 2001 wegen ihrer damals noch teils unvorteilhaften Frisur durch den Kakao gezogen wurde. Auch der frühere SPD-Vorsitzende Oskar Lafontaine, dessen Schadenersatzklage gegen Sixt scheiterte, gehörte schon zu den Opfern. Genau wie 2013 der damalige SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und der frühere FDP-Chef Guido Westerwelle. mas 
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